Schauübung der Pressather Feierwehr in Filchendorf

 

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6. Juni 2003

  "Schwerer Verkehrsunfall in Filchendorf - ein Fahrzeug rast in den Bach – die Insassen sind eingeklemmt“, das war das angenommenen Szenario einer Schauübung, bei der die Pressather Feuerwehr der Filchendorfer Bevölkerung ihre Rettungs- und Bergungsmöglichkeiten demonstrierte. Unterstützt wurden sie dabei von der Bereitschaftsgruppe des Roten Kreuzes Neustadt am Kulm.
 
 Von der Filchendorfer Wehr war die Bevölkerung zu dieser Vorführung geladen worden. Als die Pressather Floriansjünger mit ihrem neuen Löschfahrzeug am Einsatzort unterhalb des Dorfweihers eintrafen, wurden sie bereits von vielen Zuschauern erwartet. Kreisbrandmeister Gerd Przetak hatte ihnen bereits die Übung erläutert und kommentierte dann fachgerecht das Geschehen.
 Zunächst kümmerten sich die Helfer vom Roten Kreuz um die verletzten Insassen. Ein Schwerverletzter war eingeklemmt und konnte daher nicht sofort geborgen werden.

 Jetzt waren die Feuerwehrmänner gefragt und sie führten ihre verschiedenen Einsatzgeräte vor. Zuerst wurde das Unfallfahrzeug mittels einer Seilwinde aus dem Gefahrenbereich des Baches gezogen.
 Das Stahlseil wurde an der Achse befestigt.
  Um den Eingeklemmten besser bergen zu können, entschieden die Einsatzkräfte unter Leitung von Kommandant Rainer Schilling, das Dach vom Fahrzeug zu trennen. Mit einer besonderen Säge wurde zunächst die Windschutzscheibe herausgesägt.
  Danach wurden mit der hydraulischen Rettungsschere die Dachholme durchgetrennt.
  Mit diesem Rettungsgerät kann man ein Fahrzeug in wenigen Minuten zerlegen.
  Das Dach wird abgenommen. Aus dem Fahrzeug wurde ein Caprio.
  Mit dem Rettungsspreizer kann jede verklemmte Tür aufgewuchtet werden.
  Bei einem Frontalunfall wird der Fahrer oft durch das Lenkrad eingeklemmt. Eindrucksvoll zeigten die Helfer, wie sie in so einem Fall mit einem Kettenzug das Lenkrad mit hydraulischer Kraft vom Verletzten wegziehen können
  Die Zuschauer beobachteten jeden Handgriff.
  Jetzt konnte mit der Bergung des Verletzten begonnen werden.
  Gut zureden hilft immer.
  Hier wird die Kraft eines hydraulischen Zylinders demonstriert.
  Die zukünftigen Feuerwehrkameraden.
  Die Rettungssanitäter benutzten eine Schaufeltrage, um den Verletzten  sicher zu bergen. Eine weitere Verschlimmerung der angenommenen Rückenverletzung wird durch diese Methode verhindert.
  Dabei ist äußerste Vorsicht geboten.
  Geschafft, der Verletzte wird abtransportiert.

  "Hallo, der Puls ist bei 180"!

Kein Wunder bei solchen Rettungssanitätern.

  Der Verletzte wird vor dem Transport ins Krankenhaus noch einmal verarztet.
  "Oh, et's is a hi, ich hab ihm das Falsche gespritzt.
  Nach getaner Arbeit lud Kommandant Hermann Gebhardt die Pressather Feuerwehrkameraden und die Helfer vom Roten Kreuz zu einer Brotzeit am Feuerwehrhaus ein.
   

 

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